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Combined Charging System
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Das Combined Charging System (abgekĂŒrzt CCS; deutsch kombiniertes Ladesystem) ist ein internationaler Standard des CharIn-Konsortiumscite-ref-1[1] fĂŒr den Anschluss von Elektroautos an Schnellladestationen. Der Teil „kombiniert“ in der Bezeichnung bezieht sich auf die im Fahrzeug eingebaute Ladebuchse, die sowohl den landesĂŒblichen Stecker fĂŒr die langsame Wechselstromladung (AC) aufnehmen kann wie den fĂŒr schnelle Gleichstromladung (DC) notwendigen, mit zusĂ€tzlichen Kontaktstiften ausgestatteten Stecker von SchnellladesĂ€ulen. Derzeit (Stand April 2025) sind SĂ€ulen bis zu 500 kWcite-ref-2[2] (siehe Tesla Supercharger V4) ĂŒbertragener Leistung gĂ€ngig, wĂ€hrend die Ladeleistung mit Wechselstrom typischerweise auf 11 bis 22 kW begrenzt ist.

Die CCS-Ladebuchse im Fahrzeug passt hinter eine Klappe mit der fĂŒr Tankstutzen ĂŒblichen GrĂ¶ĂŸe. Im Gegensatz dazu nutzen die ersten gleichstromladefĂ€higen E-Autos das in Japan entwickelte CHAdeMO-System, das zwei getrennte Ladebuchsen fĂŒr AC und DC notwendig macht. Sie stecken hinter zwei getrennten Öffnungen (Mitsubishi i-MiEV) oder hinter einer sehr großen Klappe (Nissan Leaf), wobei jede Dose zudem eine eigene Schutzklappe benötigt. Diese Trennung wurde nicht ĂŒbernommen. Die Kombination ermöglicht eine kompakte Bauweise, bei der Kommunikationsleitungen, Schutzleiter und Verriegelung nur einmal vorhanden sind und bei beiden Ladungsvarianten genutzt werden können; zudem werden die Verriegelungssysteme der zwei Wechselstromstecker ĂŒbernommen. Die europĂ€ische Version CCS2 basiert auf der dreiphasigen siebenpoligen Typ-2-Fahrzeugkupplung, die mit zwei zusĂ€tzlichen Gleichstrom-Steckerpolen erweitert worden ist und als „Combo 2“ bezeichnet wird. Bei der nordamerikanischen Variante Combo-1 ist die etwas Ă€ltere fĂŒnfpolige einphasige aus Japan stammende SAE J1772-Verbindung (Typ 1) der Ausgangspunkt. Die Steckervarianten und Ladeverfahren sind in Teil 3 der IEC 62196 (EN 62196) genormt.

Typ 2 und Combo 2 wurden in der EU als Standardsteckverbindungen bei Ladeleistungen ĂŒber 3,6 kW fĂŒr Wechselstrom und ĂŒber 22 kW fĂŒr Gleichstrom festgelegt.cite-ref-eu-alt-kraftstoffe-3-0[3] In Deutschland erfolgt diese Vorgabe durch die LadesĂ€ulenverordnung.

Contents

‱ Geschichte
‱ Weblinks

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Alternativen

In Konkurrenz zu den CCS-Varianten stehen global gesehen das von japanischen Herstellern favorisierte Ladesystem CHAdeMO und das chinesische System nach GB Standard 20234 (siehe GB/T Ladestandard), die in ChaoJi mĂŒnden sollen. In den USA wird der bis 2022 Tesla-eigene Stecker, der ebenfalls ein Kombisystem darstellt und Wechselstrom nur einphasig durchleiten kann, als NACS von SAE standardisiert und in Zukunft von anderen Herstellern verbaut. NACS nutzt, nachdem Tesla ursprĂŒnglich wie Chademo ein Protokoll auf CAN-Bus-Basis verwendet hat, seit einigen Jahren zudem Kommunikation gemĂ€ĂŸ ISO 15118 wie CCS ĂŒber PLC. FĂŒr LKW wird das mit CCS verwandte Megawatt Charging System (MCS) eingefĂŒhrt; hier sind tatsĂ€chlich mehrere Megawatt möglich.

Geschichte

Mit dem Entwicklungsschub, den Elektrofahrzeuge zu Beginn des 21. Jahrhunderts erhielten, begann man ein Netz öffentlicher Ladepunkte zu errichten. Erst als entlang von Überlandstrecken und Autobahnen Ladepunkte installiert waren, wurde ĂŒberregionaler Verkehr öffentlich möglich. Enthusiasten hatten mit dem „Drehstromnetz.de“cite-ref-4[4] ab 2006 bereits ein auf Gegenseitigkeit beruhendes Netz von privaten Drehstrom-Ladestationen angeboten.

AnfĂ€nglich wurden Elektroautos mittels eines zumeist fest im Fahrzeug integrierten LadegerĂ€tes mit Wechselstrom (AC), spĂ€ter vor allem in Europa auch mit Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom, Starkstrom) geladen. Es wurde eine historisch gewachsene Vielzahl an Steckerformen zum Aufladen genutzt. Zum Anschluss an das Stromnetz wurden neben verschiedenen Haushaltssteckern mit etwa 2,5 kW Leistung, ĂŒber CEE-Stecker (blaue Campingstecker) mit 16 A, 230 V (3,7 kW), auch Industrie-Drehstromstecker nach IEC 60309 mit 32 A oder selten 63 A, 400 V (43 kW) genutzt. Diese sind zwar genormt, jedoch durch unterschiedliche SteckergrĂ¶ĂŸen an die vorgesehene Leistung angepasst, sodass hĂ€ufig Adapter benötigt wurden, um das Elektroauto an die entsprechende Steckdose anzuschließen.

Autoseitig hatte dabei fĂŒr den Fahrzeugstecker der ursprĂŒnglich 2001 in den USA genormte, 2009 völlig ĂŒberarbeitete und auch in Asien weit verbreitete SAE-J1772-2009-Fahrzeugstecker (Typ-1-Stecker) auch in Europa einen hohen Marktanteil. Er erlaubt allerdings keine Nutzung des in Europa verbreiteten Drehstroms, da er nur einphasig ausgelegt ist. Daraus resultieren begrenzte Ladeleistungen und lange Ladezeiten. Auch öffentliches Laden per Gleichstrom (DC), das ein Netz von teuren Gleichrichter-LadesĂ€ulen erfordert, war ein bis dato nicht umgesetztes Konzept. Die Autoindustrie drang daher darauf, bei der noch anstehenden Standardisierung fĂŒr die Gleichstromladung eine einheitliche Norm zu erreichen. Aus Japan kommend entstand bereits 2010 der CHAdeMO-Standardcite-ref-5[5] mit einer eigenen Steckverbindung, die in den ab 12/2010 erhĂ€ltlichen Modellen Mitsubishi i-MiEV und Nissan Leaf genutzt wurde.

WĂ€hrend in Amerika und Europa IEC Typ 1 (alias SAE J1772/2009) und IEC Typ 2 (alias VDE-AR-E 2623-2-2) noch getrennt entwickelt worden waren, trieben die entsprechenden Kommissionen die technische Entwicklung fĂŒr die Gleichstromladung gemeinsam voran. 2010 wurde bekannt, dass man die schon gemeinsamen Signalisierungspins der vorhandenen IEC-Typen ĂŒbernimmt und zur Erreichung höherer Ladeleistungen mit Gleichstrom sowohl die Typ-2-Fahrzeugkupplung als auch die Typ-1-Fahrzeugkupplung um zwei zusĂ€tzliche Hochstromkontakte autoseitig ergĂ€nzt.cite-ref-kissel2010-6-0[6]cite-ref-atz2013-7-0[7] Im Januar 2011 wurde der erste Stand, im Juni der zweite des Systems zur internationalen Normung nach IEC 62196-3 eingereicht. Der Öffentlichkeit wurden die funktionierenden Prototypen im Rahmen des 15. Internationalen VDI-Kongresses „Elektronik im Kraftfahrzeug“ am 12./13. Oktober 2011 in Baden-Baden vorgestellt.

Vor allem die deutsche Autoindustrie hatte sich im MĂ€rz 2011 gegenĂŒber der EU-Kommission fĂŒr die Übernahme der CCS2-Fahrzeugkupplung als Standard ausgesprochen. ZusĂ€tzlich hatten schon zu diesem Zeitpunkt kontinentĂŒbergreifend mehrere Autohersteller (BMW, Daimler, Ford, General Motors und Volkswagen-Konzern) erklĂ€rt, zukĂŒnftig ausschließlich das nun „Combined Charging System“ genannte Ladestecksystem ab Mitte 2012 in ihren Elektrofahrzeugen einzusetzen.cite-ref-8[8] Zu diesem Zeitpunkt war noch kein Fahrzeug mit diesem Steckeranschluss verfĂŒgbar. Das Combined Charging System sollte jedoch nach den Bestrebungen vor allem deutscher Autokonzerne in Europa die Grundlage fĂŒr einen einheitlichen autoseitigen Ladesteckanschluss an den Elektrofahrzeugen schaffen. Ziel war es, Stromquellen verschiedener Leistungsstufen sowohl im Wechselspannungs- als auch im Gleichstrombereich nutzen zu können. Die Steckervielfalt an Ladepunkten und Elektrotankstellen sollte reduziert werden.

Die anfangs installierten 50-kW-CCS-Stationen waren auf eine Spannung von 200 bis 500 Volt sowie Ströme bis 100A begrenzt, boten allerdings schon damals keine Reserven, um bei mittelfristig steigenden AkkukapazitÀten kurze Ladezeiten zu garantieren. Obwohl in der CCS 1.0 Spezifikation Ladeleistungen von bis zu 200 kW definiert waren,cite-ref-9[9] wurden zunÀchst keine solchen Stationen gebaut.

Tesla war ab 2012 mit Tesla Model S und dem Netz der Tesla Supercharger vorgeprescht, nutzte in den USA eigene kompakte Stecker (spÀter NACS genannt), und in Europa die Typ2-Variante DC-Mid, die im Fahrzeug je zwei Pins auf DC umschaltet.

Im Folgejahr 2012 bekrĂ€ftigten deutsche und US-amerikanische Automobilkonzerne erneut, ab 2017[veraltet] nur noch Combo-2-AnschlĂŒsse in ihre Modelle einzubauen.cite-ref-10[10] Die ersten Combo-2-Fahrzeuge mit CCS als aufpreispflichtiger Zusatzausstattung kamen Ende 2013 auf den Markt, bei VW und BMW.

Die erste öffentliche CCS-Ladestation mit 50 kW Gleichstrom wurde im Juni 2013 in Wolfsburg errichtet und unterstĂŒtzte damit die Tests des VW e-Up, der optional mit einem CCS-Combo-2-Anschluss ausgestattet werden kann.cite-ref-11[11] Zwei Wochen spĂ€ter ĂŒbergab BMW die erste CCS-Ladestation in MĂŒnchen, womit die Tests des BMW i3 unterstĂŒtzt wurden.cite-ref-12[12]

Am 9. Januar 2015 stellte das deutsche Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie einen in der Folge kontrovers diskutiertencite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Entwurf fĂŒr eine LadesĂ€ulenverordnung (LSV) vor. Abweichend von der EU-Richtlinie wird darin der Combo-2-Standard verpflichtend fĂŒr alle neu zu errichtenden Gleichstrom-Ladepunkte festgelegt (EU: erst ab 22 kW). Andere AnschlĂŒsse anderer Standards können nur zusĂ€tzlich installiert werden. Die LadesĂ€ulenverordnung trat zum 17. MĂ€rz 2016 in Kraft.

Audi, BMW, Daimler, Mennekes, Opel, Phoenix Contact, Porsche, TÜV SĂŒd und Volkswagen grĂŒndeten im Mai 2015 in Berlin die Charging Interface Initiative e. V. (CharIN e. V.),cite-ref-15[15] eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, das CCS zu fördern und zu verbreiten. SpĂ€ter stießen unter anderem auch die Automarken Tesla Motorscite-ref-16[16] und Volvocite-ref-17[17] hinzu.

Ende 2016 kam mit dem Hyundai Ioniq Elektro ein serienmĂ€ĂŸig mit CCS ausgestattetes Fahrzeug auf den Markt, das mit bis zu 70 kW laden kann.cite-ref-hyundai01-18-0[18] Zuvor hatten nur BMW und VW das Gleichstromladen (als aufpreispflichtige Zusatzausstattung) im Programm.

2016 wurde der leistungsstĂ€rkere, abwĂ€rtskompatible Standard Combined Charging System 2.0 mit bis zu 500 kW Ladeleistung vorgestellt, durch gekĂŒhlte Kabel die 500A ĂŒbertragen können, zudem wurde der Maximalspannungsbereich verdoppelt auf 1000 V. Elektroautos mit entsprechend konstruierten Antriebsbatterien können innerhalb von etwa 15 Minuten zu 80 Prozent aufladen.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]

CCS und Typ-1-Stecker (Amerika)

In Nordamerika wird zum Wechselstromladen die Typ-1-Fahrzeugkupplung (SAE J1772) verwendet. Diese ist, im Gegensatz zur Typ-2-Fahrzeugkupplung, aufgrund der dort vorherrschenden Stromnetzinfrastruktur nur fĂŒr einphasiges Laden ausgelegt. FĂŒr den CCS-Einsatz wurden Typ-1-Fahrzeugkupplung und Fahrzeugstecker ebenfalls mit einer Erweiterung um zwei Gleichstrompole versehen. Diese Bauform wird Combo 1 genannt. Sowohl Typ-1-Fahrzeugkupplung als auch die europĂ€ische Typ-2-Fahrzeugkupplung und ihre „Combo“-Gleichstrom-Erweiterungen nutzen die gleichen Kommunikationsprotokolle.cite-ref-22[22] Der CCS-Anschluss wird in den USA zunehmend vom North American Charging Standard (NACS), der von Tesla stammt, abgelöst.cite-ref-23[23] Seit 2025 ist er quasi zum Standard geworden, seitdem auch VW ihn als einer der letzten Hersteller ĂŒbernommen hat.

CCS und Typ-2-Stecker (Europa)

CCS ist fĂŒr europĂ€ische Elektrofahrzeuge zur Verwendung mit Typ-2-Fahrzeugkupplung und der Combo-2-Fahrzeugkupplung (Typ-2-Fahrzeugkupplung mit zwei zusĂ€tzlichen Gleichstrompolen) standardisiert und bietet zwei Ladeverfahren (combined): die Wechselstromladung (AC) und die Gleichstromladung (DC). Die Wechselstromladung benutzt dabei bis zu sieben Kontakte.

In der Norm IEC 62196 wurden vier verschiedene Wechsel- und Gleichstrom-Lademodi fĂŒr den Typ-2-Stecker definiert. Sowohl die FĂ€higkeit zum ein- und dreiphasigen Wechselstromladen als auch das Gleichstromladen ĂŒber einen Typ-2-Anschluss wurde mit Modifikationen bisher nur beim europĂ€ischen Tesla Model S umgesetzt. Andere Anwendungen fĂŒr das Gleichstromladen mit dem Typ-2-Stecker sind nicht bekannt. Er wird in den meisten AnwendungsfĂ€llen nur fĂŒr das ein-, zwei- oder dreiphasige Wechselstromladen eingesetzt. Welcher der in der Norm definierten Lademodi dabei zum Einsatz kommt, ist im Einzelfall von der Bauweise der Ladestelle und von der Auslegung der Ladetechnik im Fahrzeug abhĂ€ngig.

Der Combo-2-Stecker-Standard (fĂ€lschlicherweise gelegentlich auch als „CCS2“ bezeichnet) setzt auf der Typ-2-Stecker-Stiftbelegung auf, erfordert allerdings spezielle Fahrzeugkupplungen und autoseitige Fahrzeugstecker. In diese Fahrzeugstecker können auch „normale“ Typ-2-Fahrzeugkupplungen eingesteckt werden, sodass fĂŒr beide Fahrzeugkupplungen und die verschiedenen Lademodi nur ein Fahrzeugstecker am Fahrzeug benötigt wird. Von den eigentlich 5 + 2 Kontakten des Typ 2 werden beim CCS-Gleichstromladen mit dem Combo 2 nur der Erdungs- und die beiden Signalkontakte genutzt. Der Laststrom fließt ĂŒber die beiden zusĂ€tzlichen Gleichstromkontakte. Es kommt der IEC-62196-Lademodus 4 zur Anwendung. GemĂ€ĂŸ IEC 61851-1 sind das Ladekabel und die Fahrzeugkupplung dabei fest mit der LadesĂ€ule verbunden und werden am Fahrzeug gesteckt.

Steckerbelegung bei der Combo-2-Gleichstromladung:

‱ PE 
 (Protective Earth) Schutzleiter, ugs. Erde bzw. Erdpotential
‱ CP 
 (Control Pilot) zum Dialog zwischen Ladestation und Fahrzeug mittels Analogsignal
‱ PP 
 (Proximity Pilot) zur Begrenzung des Ladestromes mittels Widerstandscodierung, damit das verwendete Ladekabel nicht ĂŒberlastet wird
‱ DC+ 
 (Direct Current +) Gleichstromladung, Pluspol
‱ DC− 
 (Direct Current −) Gleichstromladung, Minuspol

| Typ | AC-Teil Typ 2 | DC-Teil |
|---|---|---|
| Nennspannung | 480 V | 850 V |
| Maximaler Ladestrom | 63 A | 125 A |
| IP-Schutzart im gesteckten Zustand | min. IP 44 | min. IP 44 |
| IP-Schutzart im ungesteckten Zustand | min. IP 20 / IP XXB | min. IP 20 / IP XXB |
| IP-Schutzart des Inlets im abgedeckten Zustand ( Road Position ) | min. IP 55 | min. IP 55 |
| Normung | IEC 62196–2 IEC 62196–3 | IEC 62196–3 (Draft) |

Kommunikationsprotokoll

Die digitale Kommunikation zwischen Gleichstrom-Ladestation und Fahrzeug wird in IEC 61851-24 beschrieben.

| Ver- breitung | System | Hardware-Konfiguration | Hardware-Konfiguration | Kommunikationsprotokoll | Kommunikationsprotokoll | Kommunikationsprotokoll |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ver- breitung | System | Ladung | Stecker | Konfiguration | Layer-1 | nach / ĂŒber |
| Japan | System A | Gleich- strom- ladung | CHAdeMO | Configuration AA | CAN - basiert | nach CHAdeMO |
| China | System B | Gleich- strom- ladung | GB/T-Stecker 20234.3-2011 | Configuration BB | CAN - basiert | nach GB/T-Standard |
| USA | System C | Gleich- strom- ladung | Combo-Stecker Typ 1 oder 2 | Configuration EE | PLC - basiert | ĂŒber Combo Typ-1-Stecker |
| EU | System C | Gleich- strom- ladung | Combo-Stecker Typ 1 oder 2 | Configuration FF | PLC - basiert | ĂŒber Combo Typ-2-Stecker |

FĂŒr das Combined Charging System der EU ist entsprechend die „Configuration FF“ im Annex C von IEC 61851-24 zu verwenden.cite-ref-24[24]

Die eigentlichen Schritte im Kommunikationsverfahren sind bei allen Gleichstromverfahren anwendbar. Nach der Aktivierung der Verbindung senden Ladestation und Fahrzeug ihre Parameterliste an die jeweils andere Seite, die jede fĂŒr sich eine KompatibilitĂ€tsprĂŒfung vornimmt. Nach der Aktivierung der Wegfahrsperre und der Steckerverriegelung kann der Ladestrom geschaltet werden. Der Ladecontroller / das Batteriemanagementsystem im Fahrzeug als Master bestimmt dann in kurzen AbstĂ€nden immer wieder neu die von der DC-SĂ€ule (Slave-Seite) geforderte Ladeleistung (Ladespannung und Ladestrom). Die Beendigung des Ladevorganges erfolgt bei vollstĂ€ndiger Ladung oder durch Nutzereingabe zum vorzeitigen Abbruch. Typischerweise unterbricht eine Seite die Ladung bereits, bevor 100 % State of Charge erreicht werden, da die Weiterladung bis 100 % ĂŒberproportional lange dauern wĂŒrde.

CCS/Combo-2-Schnellladestationen

Beim CCS ist das LadegerĂ€t fĂŒr Gleichstrom extern in der LadesĂ€ule eingebaut. Dieses erfĂ€hrt von der Fahrzeug-Steuereinheit (ĂŒber CP und PP), welche Spannung und DC-StromstĂ€rke angelegt werden soll. Die Ă€lteren CCS-SĂ€ulen können bis zu 500 Volt Gleichspannung anbieten, wobei viele Fahrzeuge meist Nennspannungen um 400 V nutzen (s. Hochvolt). Solche Schnellladestationen waren je nach Kabel und Stecker ohne KĂŒhlung zunĂ€chst auf 100 A oder 200 A begrenzt, was maximale theoretische Ladeleistungen von 50 kW und 100 kW ergab. Aufgrund der Akkuspannungen um 400 V konnten die Fahrzeuge real meist nur 40 kW oder 80 kW aufnehmen. Das war zu wenig, zumal Tesla-Supercharger fĂŒr das Model S ĂŒber eigene Steckersysteme bereits höhere Ströme und Leistungen ĂŒber 120 kW ermöglichten.

Aktuelle CCS-Schnellladestationen werden gemĂ€ĂŸ Version CCS 2.0 als HPC (High Power Charger) auf bis zu 1000 V ausgelegt, wobei Stand 2025 nicht so viele Fahrzeuge im PKW-Sektor Akkus mit nominell 800 V oder mehr haben. Dies sind beispielsweise Porsche Taycan, Hyundai Ioniq 5, Ioniq 6, Kia EV6, Lucid Air, Tesla Cybertruck und weitere (siehe auch Hochvolt). Sollen diese Fahrzeuge an Ă€lteren CCS-Stationen oder Tesla-Superchargern, die auf 500 V begrenzt sind, geladen werden, so muss im Fahrzeug ein ZusatzgerĂ€t die Spannung auf das benötigte höhere Niveau konvertieren (AufwĂ€rtswandler).

FĂŒr hohe Ladeleistungen wichtig sind hohe StromstĂ€rken und hohe Spannungen (siehe Hochvolt). WasserkĂŒhlung von Kabel und Stecker (und ggf. den Komponenten im Fahrzeug) erlaubt Ströme bis zu 500 A, somit 200 kW bei 400 V, 400 kW bei 800 V und 500 kW bei 1000 V. Tesla-Supercharger geben fĂŒr das Model 3 kurzzeitig bis zu 675 A ab, ĂŒber 250 kW. Die neuen V4-Supercharger-Ladestationen von Tesla können bis zu 500 kW abgeben (siehe High Power Charging). Die Kombination von 800-V-Architektur im Auto und 500-A-Kabel erlaubt mit rechnerisch 400 kW deutlich mehr Ladeleistung als die meisten verbreiteten PKW-Akkus aufnehmen können (z. B. Porsche Taycan in der Spitze bis zu 320 kW).

Im MĂ€rz 2025 hat BYD den „Megawatt Flash Charger“ vorgestellt, der ein Elektroauto ĂŒber zwei Ladekabel mit maximal 1360 kW laden kann. Demonstriert wurden zweimal 500 A bei 1000 V, also ein Megawatt (siehe auch Megawatt Charging System). BYD will in den Modellen BYD Tang L und BYD Han L entsprechenden Batterien herausbringen, die dann eine Laderate von 10C erreichen.cite-ref-25[25]cite-ref-einfacheauto-de-26-0[26]

Im Mai 2025 hat Phoenix Contact eine Variante eines flĂŒssig-gekĂŒhlten CCS-Steckers vorgestellt, der im Boost-Modus 1000 kW erlaubt, im Dauerbetrieb sind 800 A bis 1000 V spezifiziert.cite-ref-27[27]

Im September 2025 zeigte Mercedes am Concept AMG GT XX als Demonstrator eine maximale Ladegeschwindigkeit von 1 Megawatt (1041 kW). Erreicht wurde dies fĂŒr wenige Minuten mittels eines speziellen CCS-Kabels mit 1176 A an einer speziellen Ladestation.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]

Es gibt auch portable CCS-Ladestationen mit bis zu 88 kW Leistung fĂŒr beschleunigtes Laden, die direkt am Drehstromnetz betrieben werden können.cite-ref-30[30]

Spezifikationen

Die Spezifikationen und zugrunde liegenden Standards fĂŒr CCS 1.0 und CCS 2.0 sind in der Tabelle fĂŒr DC-Laden beschrieben. Zu beachten ist, dass CCS 2.0 erst bei 200 V anfĂ€ngt, somit kleinere Fahrzeuge wie die MotorrĂ€der von Zero Motorcycles mit niedrigerer Akkuspannung kein CCS nutzen können.

| | CCS 1.0 | CCS 2.0 |
|---|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2013 | 2016 |
| Spannung | max. 500 V | 200 – 1000 V |
| Strom | max. 400 A | max. 500 A |
| Leistung | max. 200 kW | max. 500 kW |
| Anschluss | Combo 1 oder 2 (IEC 62196-3) | Combo 1 oder 2 (IEC 62196-3) |
| Kommunikation | DIN SPEC 70121:2014 | DIN SPEC 70121:2014 (max. 80 kW) ISO/IEC 15118-2:2014 ED1 ISO/IEC 15118-3:2015 ED1 |
| Lastverteilung | reaktiv | reaktiv und geplant |
| Freischaltung | externe Zahlung | externe Zahlung und/oder Plug & Charge |
| Ladestation | IEC 61851-23 | IEC 61851-23 |

Maximale Ladeleistung

Nach Spezifikation kann CCS 2.0 mit maximal 500 kW laden (siehe Spezifikation). TatsĂ€chlich wird CCS 2.0 hĂ€ufig ĂŒberreizt und damit eine höhere Ladeleistung ermöglicht.

So hat der Ladenetzbetreiber Ionity im April 2025 angekĂŒndigt, dass Ionity ab der zweiten HĂ€lfte 2025 Ladeleistungen von 600 kW an seinen LadesĂ€ulen anbieten möchte. Ionity verbaut dazu die LadesĂ€ule HYC1000 des SĂŒdtiroler Unternehmens Alpitronic. Die LadesĂ€ule HYC1000 kann theoretisch bis zu 1 MW Ladeleistung bieten. Als Ladestecker kommt CCS2 zum Einsatz. Bei 600 kW wĂ€re das Nachladen von 300 km Reichweite nach Angaben von Ionity in acht Minuten möglich.cite-ref-32[32]

Im Mai 2025 hat Phoenix Contact eine Variante eines flĂŒssig-gekĂŒhlten CCS-Steckers vorgestellt, der im Boost-Modus 1000 kW erlaubt (fĂŒr 5–7 min bei 40 °Ccite-ref-33[33]), im Dauerbetrieb sind 800 A bei 1000 V spezifiziert, was 800 kW entspricht.cite-ref-34[34] Mit Stand Mai 2025 bietet das Unternehmen Brugg gekĂŒhlte Ladekabel bis 850 kW an (im Boost-Modus 1000 A) zusammen mit CCS2 Ladestecker mit Nennleistung bis zu 800 kW und 1000 V an.cite-ref-35[35]

In Belgien sind einige LadesÀulen mit CCS2 und einer Ladeleistung von 600 kW mit Stand Juni 2025 in Betrieb.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]

Im Sortimo Innovationspark in Zusmarshausen befinden sich mit Stand Juni 2025 LadesÀulen mit CCS2 Stecker mit 1000 kW (1000 Volt, 1000 Ampere) im Testbetrieb.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40]

Wechselstrom-, Drehstrom- und Gleichstromladen mit CCS

Akkumulatorzellen werden im Fahrzeug grundsÀtzlich mit Gleichstrom geladen. Der Begriff des Gleichstrom- und Wechselstromladens beschreibt die Stromform, welche in das Fahrzeug eingespeist wird.

Wechselstromladen

Beim einphasigen Wechselstromladen kann ein CCS-Elektroauto mit einem Ladekabel, das ĂŒber eine Typ-2-Fahrzeugkupplung und eine In-Kabel-Kontrollbox (ICCB) verfĂŒgt, direkt ĂŒber eine Haushalts-Schukosteckdose mit dem Stromnetz verbunden werden. Mit ihm lassen sich Ladeleistungen von typischerweise 2,3 kW dauerhaft ĂŒbertragen, teilweise hĂ€ngt der Wert auch von den lokalen Gegebenheiten ab. Diese Kabel werden von einigen Herstellern serienmĂ€ĂŸig mitgeliefert. Je nach Anbieter wird dies als „Standardladung“ oder „Notladung“ bezeichnet. Bei der Nutzung von „blauen“ 16-A-CEE-Steckdosen und ICCB-Kabeln können dauerhaft 3,6 kW oder bei einer einphasig ans Stromnetz angeschlossenen Wandladestation mit Typ-2-Stecker bis 7,2 kW ĂŒbertragen werden. Im Fahrzeug befindet sich das eigentliche LadegerĂ€t, das den Wechselstrom gleichrichtet und den Ladevorgang regelt. Je nach Fahrzeug und Ausstattungspaket können einige Modelle nur mit maximal 3,6 kW laden.

Drehstromladen

Beim dreiphasigen Drehstromladen wird das Fahrzeug per mitgebrachtem Typ-2-Kabel bis 22 kW (selten 43 kW (nur Renault Zoe)) oder per ladestationsseitig fest installiertem Ladekabel (mit Typ-2-Fahrzeugkupplung) an einer LadesĂ€ule, einer Wandladestation (auch Wallbox genannt) oder einer „mobilen Ladebox“ angeschlossen. Die Ladestation bzw. Wallbox ist dabei dreiphasig mit dem Stromnetz verbunden, bei einer „mobilen Ladebox“ meist per rotem CEE-Stecker. An Bord des Fahrzeugs befindet sich, wie beim Wechselstromladen, ein LadegerĂ€t(Onbordcharger), das den Dreiphasenwechselstrom aus dem Niederspannungsnetz gleichrichtet und die Regelungsfunktionen (Ladeverfahren) ĂŒbernimmt. Die mögliche Ladeleistung liegt typischerweise bei 11–22 kW, was einem 16-A- bzw. 32-A-Anschluss (IEC 60309) entspricht. Der maximale Ladestrom wird begrenzt durch die AufnahmefĂ€higkeit des Akkus, die LeistungsfĂ€higkeit und KĂŒhlung des LadegerĂ€ts im Fahrzeug. Ebenso signalisiert die Ladestation dem Fahrzeug den maximal abnehmbaren Ladestrom, um zuerst sich selbst und die Elektroinstallation (Kabel, ggf. Steckdose und Absicherung) außerhalb des Fahrzeugs nicht zu ĂŒberlasten.

Gleichstromladen

Beim Gleichstromladen wird Gleichstrom aus der LadesĂ€ule direkt in den Fahrzeugakku eingespeist. Fahrzeugseitig ist das Batteriemanagementsystem in der Lage, mit der LadesĂ€ule zu kommunizieren. So wird beispielsweise signalisiert, die StromstĂ€rke zu begrenzen oder bei vollem Akku abzuschalten. Die zugehörige Leistungselektronik befindet sich jedoch im Gegensatz zum Wechselstromladen außerhalb des Fahrzeugs in der LadesĂ€ule. Es können verlustarm sehr hohe Ladeströme und Ladeleistungen ĂŒbertragen werden, was bei entsprechenden Voraussetzungen kurze Ladezeiten ermöglicht. Die Hersteller von Autos mit Gleichstrom-CCS-Schnellladung boten diese FĂ€higkeit zunĂ€chst meist als kostenpflichtige Zusatzausstattung zu Aufpreisen im drei- bis vierstelligen Bereich an, mittlerweile wird sie bei Fahrzeugen serienmĂ€ĂŸig verbaut.

Bevor die CCS-2-Verbindung in Europa zum Standard fĂŒr das Gleichstromladen wurde, war bei Elektroautos aus Japan und Korea der CHAdeMO-Anschluss am Fahrzeug integriert. Tesla stattet seine Fahrzeuge fĂŒr Nordamerika – bis 2019 auch fĂŒr Europacite-ref-ccs-adapter-41-0[41] – mit dem Supercharger-Anschluss aus, der 2023 zum North American Charging Standard (NACS) erklĂ€rt wurde.

CCS und andere Gleichstromladeverfahren, Kritik

Der CCS-Standard stand bei seiner EinfĂŒhrung in Europa in Konkurrenz zum damals bereits verbreiteten, ebenfalls genormten Gleichstromladeverfahren CHAdeMO, das in Japan entwickelt wurde.cite-ref-42[42] Der zehnpolige Stecker wurde und wird vor allem von japanischen Herstellern genutzt und mit deren Fahrzeugen nach Europa importiert. Allerdings wird beim CHAdeMO-Gleichstrom-Autoinlet – im Gegensatz zu CCS – ein zusĂ€tzlicher separater Anschluss fĂŒr das Wechselstromladen (meist Typ 1) benötigt. Beim Mitsubishi i-MiEV waren auf beiden Fahrzeugseiten LadeanschlĂŒsse, beim Nissan Leaf fanden sich beide unter einer großen Frontklappe. Zudem hat der Renault Zoe der ersten Baujahre ĂŒber Typ 2 dreiphasig bis zu 43 kW (63 A) direkt aus dem Stromnetz laden können, weil der Stator des E-Motors als Drossel fĂŒr den Onbordcharger doppelt genutzt wurde. Dieses vermeintlich einfache und preisgĂŒnstige Verfahren war teils mit Netzstörungen verbunden, keine andere Firma hat es ĂŒbernommen, und Renault hat die Ladeleistung des OBC bei spĂ€teren Modellen auf 22 kW reduziert. Das Tesla Model S wiederum nutzte in Europa den Typ-2-Anschluss auch fĂŒr DC laden nach DC Mid an Tesla Superchargern; somit waren vier Schnelllade-Systeme am Markt, von denen drei auf Typ 2 basierten. 2014 waren etwa 70 % aller schnellladefĂ€higen Elektroautos mit einem CHAdeMO-Anschluss ausgestattet, mit Combo-2-Anschluss etwa 7 %.cite-ref-43[43] Deshalb wurde kritisiert, dass deutsche Autohersteller durch das Vorantreiben des CCS-Standards den Verkauf von auslĂ€ndischen Elektroautos behindern wollten.cite-ref-44[44]

Bis ca. 2019 wurden viele DC-LadesĂ€ulen, etwa an Kaufland-SupermĂ€rkten, als „Triple“ ausgefĂŒhrt, mit drei Kabeln, 50 kW fĂŒr CCS oder Chademo, sowie 43 kW ĂŒber Typ 2. CCS hat sich in Europa weitgehend durchgesetzt, auch weil nichtdeutsche Hersteller neue Modelle in Europa mit CCS2 auslieferten. So wurde der koreanische Hyundai Ioniq Electric in Europa ab 2016 mit CCS angeboten; die 28-kWh-Batterie kann mit bis zu 70 kW in kurzer Zeit geladen werden. CHAdeMO war damals noch auf 50 kW begrenzt, zudem litten die Nissan Leaf an „Rapidgate“, einer aufgrund fehlender AkkukĂŒhlung reduzierten Ladeleistung. Auch der in den USA ab 2016 gebaute Chevrolet Bolt wurde in Kontinentaleuropa als Opel Ampera-e mit CCS2 und 55 kW Ladeleistung angeboten. Beim Renault Zoe wurde ab 2019 ein optionaler CCS-Anschluss angeboten. Mit dem Honda e kam 2019 das erste japanische Fahrzeug mit CCS auf den europĂ€ischen Markt. Auch das Tesla Model 3 hat in Europa einen CCS-Anschluss.

Ferner stand CCS in Europa in Konkurrenz zum proprietĂ€ren Gleichstromschnellladesystem von Tesla, das ĂŒber die laut EU-Richtlinie genormte Typ-2-Fahrzeugkupplung fĂŒr die DC-Ladung hinaus auf zusĂ€tzliche DC-Kontakte verzichtet, jedoch ĂŒber die Typ-2-Fahrzeugkupplung mit modifizierter Steckerbelegung und verlĂ€ngerten Kontakten dennoch mit bis zu 135 kW DC lĂ€dt.cite-ref-45[45] FĂŒr die mit Supercharger-Anschluss (ab 2022 als North American Charging Standard (NACS) bezeichnet freigegeben) ausgerĂŒsteten Fahrzeuge in Nordamerika bietet Tesla einen Adapter zur Ladung an CHAdeMO-Stationen an und seit Mai 2019 auch einen Adapter zur Ladung an CCS-DC-Stationen. Seit 2019 werden neue Tesla-Modellreihen in Europa mit CCS ausgeliefert.cite-ref-ccs-adapter-41-1[41] In den USA haben im Gegensatz zu Europa Drittanbieter in CCS-Netzwerke wenig investiert und insbesondere bei der VerfĂŒgbarkeit keinen guten Ruf erworben. Zudem wird der klobige CCS-Stecker kritisiert, der NACS-Stecker ist kaum dicker als das Kabel. Das Tesla-Netzwerk ist gut ausgebaut und zuverlĂ€ssig, daher haben fast alle Hersteller angekĂŒndigt im US-Markt auf NACS umsteigen zu wollen, damit ohne Adapter direkt an Superchargern geladen werden kann. Dabei wird bei der Kommunikation das CCS-Protokoll genutzt, da Tesla dieses vor Jahren schon ĂŒbernommen hat.

Weblinks

Commons

: Combined charging system

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Lösungen fĂŒr die ElektromobilitĂ€t. (Memento vom 11. Mai 2018 im Internet Archive; PDF; 6,5 MB)
‱ Ladetechnik fĂŒr die ElektromobilitĂ€t – Lösungen fĂŒr Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur. (PDF; 65 MB)

Einzelnachweise

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